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 Zwei Chinesen beim Training in einem Cockpit-Simulator eines eigenen Raumgleiters. Dieses Projekt wurden wie viele andere nie verwirklicht. (Bild: Wen Wei Po) | Ursprünglich erhielt man bereits zu Beginn der 70'er die Möglichkeit, es Russen und Amerikanern gleich zu tun und ebenfalls einen Menschen ins All zu bringen. Das nötige Know-how und die entsprechende Technologie besaß und besitzt das Land auf alle Fälle. Dazwischen kamen jedoch wiederholte politische Blockaden und nicht zuletzt die zeitweise enorme wirtschaftliche Schwäche sorgte dafür, dass dem Raumfahrtprogramm die nötigen Ressourcen entzogen wurden. Insgesamt sind nach westlichen Informationen mindestens zwei Anläufe bekannt, welche unternommen wurden bzw. werden, um einen Menschen ins all zu bringen. Ersteres ist das Projekt 714 mit dem Raumschiff Shuguang, der "Morgenröte", sowie das aktuelle Projekt 921 mit dem "Gottesschiff" Shenzhou.
Interessante Parallelen zeigen sich dabei mit den Anfängen in den USA und der Sowjetunion: auch die chinesische Technik baut maßgeblich auf ehemaligen deutschen Entwicklungen, speziell der A4, und dem Know-how deutscher Ingenieure auf, welches man über Umwege aus der Sowjetunion bezog. Parallel zu den hier dokumentierten Ansätzen verfolgte vor allem der Urvater der chinesischen Raumfahrt, Qian Xuesen, hochtrabende Ansätze. Wenn es also in China an einem nicht mangelt, dann sind es Visionen.

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