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 Wahrscheinlich Wu Jie und Li Qinglong im Training. Beide fungieren gleichzeitig als Ausbilder. (Bild: People's Daily) | Die
veränderte politische Lage erlaubte nun einen finanziell günstigen
Technologieimport aus dem Ausland. Hier bot sich freilich Russland an, mit dem
1995 ein entsprechender Kooperationsvertrag geschlossen wurde. Hauptpunkt war die
Ausbildung chinesischer Raumfahrer im Sternenstädtchen bei Moskau; inbegriffen
war daneben auch die Bereitstellung technologischen Know-hows für die
Konstruktion des Shenzhou-Raumschiffes.

 Einer der beiden in Russland trainierten Taikonauten, identifiziert als Li Qinglong.

 Wu Jie, Ausbilder und selbst im aktiven Training (Beide Bilder: People's Daily) | Im November 1996 entsandte man schließlich zwei
Personen zum Durchlaufen eines kompletten Ausbildungsprogramms in Russland.
Abgeschlossen wurde dies offiziell am 1. Dezember 1997 nach einem mehr als
einjährigen Training. Der Zweck dieser Aktion war der rasche Aufbau einer neuen
Infrastruktur für das bemannte Raumflugprogramm Chinas, wobei die beiden
Taikonauten ihrerseits als Ausbilder fungieren sollten. Dabei handelt es sich um
die folgenden beiden Personen:
- Li Qinglong, männlich, Offizier der chinesischen Luftwaffe, ausgewählt am 19. November 1996, derzeit im aktiven Training
- Wu Jie, männlich, Offizier der chinesischen Luftwaffe, ausgewählt am 19. November 1996, derzeit im aktiven Training
Beide Taikonauten sind noch immer im aktiven Dienst und
sind damit auch Bestandteil der Taikonautengruppe von 1999, welche sie aufgebaut
haben und fortlaufend ausbilden. Zeitgleich mit ihrem Training in Russland wurden
die alten Anlagen in Xichang wieder hergerichtet und mit aktuellem Equipment,
etwa einer großen Vakuumkammer, ausgestattet. Man begann diesmals also nicht bei
Null, und konnte zusätzlich auf Unterstützung seitens des westlichen Nachbarn
Russland hoffen.
Hinweis: die Personen Li Qinglon und Wu Jie sind
identisch mit den Namen Li Tsinhun und U Tse. Letztere sind die genauen
kyrillischen Übertragungen der Namen und sorgten ihrerseits für Konfusion.

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