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Wie die australische Nachrichtenseite News.com.au berichtet, habe China für Notfälle einen Geheimvertrag mit Australien geschlossen. Danach dürften im Falle eines Fehlers während des Landeanflugs auf die Volksrepublik die Shenzhou-Kapsel auch im australischen Outback landen. Diese Meldung wurde von einem Sprecher des australischen Außenministeriums bestätigt: "Australien erhielt eine Anfrage der chinesischen Regierung für mögliche Unterstützung bei einer Notlandung des chinesischen Raumflugs." Die Fortführung des bemannten chinesischen Raumflugprogramms hat vielleicht auch internationale Auswirkungen: Im Rahmen des am 14. Januar 2004 von US-Präsident Bush angekündigten neuen Raumfahrtprogramms der NASA soll bis zum Jahr 2020 eine neue bemannte Mondlandung stattfinden. Bis dahin plant die NASA mehrere Raumsonden auf dem Mond zu landen. Ganz ähnliche Töne waren auch schon aus chinesischen Quellen zu hören. China wolle mit Sonden den Mond erkunden, um vielleicht binnen der nächsten zwei Jahrzehnte eine bemannte Mondmission zu starten. Inwieweit die Fähigkeiten und Ressourcen von China und den USA für einen solchen Wettlauf noch ausreichen und ob die Regierungen überhaupt darauf einsteigen werden, bleibt aber abzuwarten. Mehr Informationen und Bilder zur chinesischen Raumfahrt finden Sie auf unserer Sonderseite unter China.raumfahrer.net. Weitere Meldungen: |
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