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Der Start erfolgt fast zwei Jahre nach dem Erstflug mit Yang Liwei an Bord. Yang verbrachte am 15. Oktober 2003 einen knappen Tag in der Wiedereintrittskapsel von Shenzhou V. Dieser Flug wird länger dauern und die Raumfahrer werden die Landekapsel verlassen und die meiste Zeit des Fluges im Orbitalmodul verbringen können. Dort werden sie ihre Raumanzüge ablegen können sowie essen, schlafen und wissenschaftliche Experimente durchführen. Das staatliche Fernsehen wird nach Angaben einer Hongkonger Zeitung 54 Stunden des Fluges live übertragen. Nichtsdestotrotz geizt China mit Nachrichten über das Projekt. Ausländische Journalisten wurden nicht auf dem in Nordwestchina gelegenen Startgelände zugelassen und auch drei chinesische Journalisten wurden entfernt, weil sie Mobiltelefone oder andere drahtlose Sendegeräte verwendet hatten. Sollte der Start fehlschlagen, wird angeblich ein Dokumentarfilm über missglückte Raumfahrtunternehmungen anderer Länder im staatlichen Fernsehen gezeigt werden. Die Geheimhaltung unterstreicht die Wichtigkeit des nationalen Raumfahrtprogramms für Chinas Bild in der Welt. In Zukunft möchte China Astronauten Weltraumspaziergänge machen lassen und eine permanente Station im All errichten, sagte Wang Yongzhi, der Architekt hinter dem bemannten Raumfahrtprogramm der Chinesen. "Bemannte Raumfahrt demonstriert die Qualität der wissenschaftlichen Forschung und die wirtschaftliche Stärke einer Nation", sagte Wang. "Es ist ein entscheidender Schritt, um den menschlichen Lebensraum zu vergrößern und die Ressourcen des Weltraums zu nutzen." Weitere Meldungen:
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