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Die seitens der ESA bereits gesammelten Erfahrungen auf diesem Gebiet konnten letztlich in das DoubleStar-Projekt investiert werden. Zwar beträgt der europäische Beitrag hierzu gerade einmal 8 Millionen Euro, doch stehen gleichzeitig zwei neue Wächter im All bereit, welche die Cluster-Formation entsprechend ergänzen sollen. Der europäische Part besteht demnach aus acht Einzelinstrumenten, welche sich (mit einer Ausnahme) bereits an Bord der Cluster-Sonden im Einsatz befinden. Die Entwicklungs- und Baukosten hierfür konnten dadurch minimiert werden, dass es sich bei allen Apparaturen um Ersatzgeräte der Cluster-Sensorik handelt. Die chinesische Seite ergänzt dieses Pensum ihrerseits mit acht weiteren Gerätschaften aus eigener Entwicklung. Ebenfalls in der Verantwortung der chinesischen Raumfahrtbehörde CNSA liegt der Betrieb des Satelliten-Duos, das heißt die Bahnkontrolle und die Auswertung der empfangenen Telemetrie. Für den Juni 2004 ist der Start des baugleichen Zwillings DS-2 angesetzt, der - im Gegensatz zu seinem Vorgänger - in eine polare Umlaufbahn einschwenken wird. Der gestern gestartete Satellit wird sich dann den Vorgängen widmen, welche sich beim Auftreffen der solaren Teilchenströme auf das Erdmangnetfeld der Erde ergeben. DS-2 dagegen wird sich auf die Effekte konzentrieren, welche beobachtet werden können, wenn selbige Teilchen in die Polregion gelangen und das schützende Erdmagnetfeld teilweise durchdringen. Beide Satelliten sollen im Verbund über mehr als ein Jahr hinweg ein möglichst stimmiges Bild der genannten Vorgänge liefern. In Verbindung mit dem bereits existierenden Cluster-"Netzwerk" erhoffen sich die Wissenschaftler in Ost wie West ein mehrdimensionales Modell der Auswirkungen solarer Prozesse auf unseren Blauen Planeten. Siehe auch: DoubleStar - auf den Spuren von Cluster Weitere Meldungen:
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